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Archive for the ‘Foursquare’ Category

Donnerstag
Apr 7,2011

Für Location Based Profis ist der Unterschied zwischen Foursquare und Facebook Places ungefär so groß wie jener zwischen schwarz und weiß. Viele User, die vor einigen Wochen Bekanntschaft mit Facebook Places gemacht haben, fragen sich aber, warum sie noch einen Service dieser Sparte nutzen sollen. Worin liegen die Unterschiede? Was bietet der eine Service, was der andere nicht kann und umgekehrt?

Userzahl ist nicht alles

Die relevanteste Differenzierung für Unternehmen liegt augenscheinlich in der Userbasis. Foursquare verbucht im Moment 8 Millionen User, Tendenz schnell steigend. Zu Facebook Places haben alle User Zugang, die auch einen Facebook Account haben. Also zur Zeit an die 600 Millionen Menschen. So könnte man glauben, dass die Wahl hier eindeutig ist aber so einfach ist die Entscheidung nicht zu treffen. Die Ausrichtung und der Nutzen der beiden Dienste sind unterschiedlich und so könnte durchaus auch Foursquare der für die Anliegen eines Unternehmens passende Dienst sein, auch wenn die Userbasis, gerade in Österreich, doch verschwindend gering im Gegensatz zu jener von Facebook ist.

Special Offers VS. Deals

Bei beiden Services haben Unternehmen die Möglichkeit, spezielle Aktionen für ihre Kunden zu schalten. Bei Foursquare heißen diese Aktionen “Special Offers” und bei Facebook Places heißen sie schlicht “Deals”. Das kann zum Beispiel ein Rabatt bei einem Check-In in der Filiale sein oder ein kleines Geschenk bei mehrmaligem Check-In. Sowohl bei Foursquare als auch bei Facebook Places werden die User über Specials in ihrer Nähe informiert. Das heißt, Orte, an denen es spezielle Aktionen gibt, sind in der App gekennzeichnet. Bis hierhin unterscheiden sich die beiden Dienste also nicht. Facebook hat allerdings eine kleine Zusatzmöglichkeit, nämlich die “Charity Deals”. Das heißt, ein Unternehmen spendet für jeden Check-In an einem bestimmten Ort für einen guten Zweck. Diese Möglichkeit gibt es bis dato für Foursquare noch nicht.

Bei Foursquare wiederum gibt es die Mayor-Specials. Das heißt, derjenige User, der sich am öftesten pro Monat in einer Venue eingecheckt hat, ist der Mayor, also der Bürgermeister dieses Ortes. Viele Unternehmen schalten auch eigene Specials nur für Mayors. Facebook bietet keine derartige Funktion an.

Reichweite

Eigentlich deckt ein Blick auf die jeweiligen Userzahlen die Antwort nach der Frage der Reichweite ab. Aber nicht nur die Userzahlen machen Facebook in jeder Hinsicht zum Reichweiten-Weltmeister, sondern auch die Vernetzungen untereinander. Jeder Facebook User hat um die 130 Freunde. Und da jeder Check-In sofort auf die Pinnwand gepostet wird, erreicht dieser Check-In auf einen Schlag 130 weitere Menschen, die dann eventuell nachfragen und interessiert sind. Obwohl Foursquare ebenso die Möglichkeit bietet, sich mit anderen Usern zu befreunden, ist dieser Fokus bei Facebook Places stärker und auch besser zu nutzen, da die Vernetzungen schon vorhanden sind. Auf Foursquare müssen diese Netzwerke erst von Neuem geknüpft werden. Auf der anderen Seite unterstützt Foursquare den Weiterempfehlungsaspekt mit Tips, die zu jedem Check-In gepostet werden können und verraten, was man an einer Location gut oder eben nicht gut fand.

Auch die Qualität der Reichweite ist bei Facebook Places eine höhere. Aus dem einfachen Grund, dass die Userbasis von Foursquare aus Usern besteht, die sich in einigen Dingen ähnlich sind. Vor allem in den Anfängen der Services waren es eher die Early Adopter, die auf den Dienst aufmerksam wurden. Und noch immer hat sich Foursquare, vor allem in Österreich, noch nicht der breiten Massen beliebt gemacht. Insofern sind Check-Ins auch weniger interessant für die Freunde, da man die Orte meist schon kennt. Oft bewegen sich die User im selben Umfeld und so sind neue Tips nicht wirklich neu. Die Vernetzungen auf Facebook sind vielschichtiger und differenzierter. Freunde, Familie, Arbeitskollegen und flüchtige Bekannte sehen den Check-In im neu eröffneten Restaurant.

Spielspaß

Hier unterscheiden sich die Services doch recht deutlich. Facebook Places hat auf alle Spielekomponenten komplett verzichtet. Der Fokus liegt ganz eindeutig im Marketing- und Weiterempfehlungsaspekt. Die Freunde sollen sehen, wo man sich eingecheckt hat und so soll ihr Interesse geweckt werden. Außerdem sollen die Unternehmen auf Facebook Deals aufspringen und über diesen neuen Kanal ihre Kunden erreichen. Foursquare setzt dagegen im großen Stil auf die Spielekomponente. Einerseits gibt es hier die Mayor-Specials, die nicht nur einen praktischen Nutzen für Unternehmen erfüllen sondern auch den Wettkampf der User unter sich fördern. Nicht zu vergessen, die heiß begehrten Badges, also virtuelle Abzeichen, die für bestimmte Kombinationen an Check-Ins winken. Diese fördern den Spaß im Umgang mit der App und bieten einen netten Mehrwert. Außerdem können Badges sehr effektiv mit Specials kombiniert werden.

Credit: http://mobilernr.com/guest-post-battle-of-the-mobile-check-ins-who-will-win/

Wie schon angesprochen, gibt es keine Möglichkeit auf Facebook Places, den Check-In zu unterdrücken. Das heißt, jeder Check-In wird auch auf die eigene Pinnwand gepostet. Foursquare bietet an, den Check-In “Off the grid” zu schalten, das heißt, ihn geheim zu halten. Für Facebook Places sind versteckte Check-Ins wahrscheinlich wenig sinnvoll, da der einzige Sinn darin liegt, den Freunden mitzuteilen, wo man gerade ist. Auf Foursquare sammelt man allerdings weiter Punkte und kommt so auf der Punkterangliste weiter nach oben. Spielefaktor und so.

Es gibt kein “Entweder-Oder”

Facebook Places und Foursquare starteten zwar mit derselben Idee, aber haben doch recht verschiedene Ausprägungen. User werden sich für den Dienst entscheiden, der besser auf ihre Wünsche passt obwohl aufgrund der Verschiedenartigkeit ein Nutzen beider Services durchaus Sinn macht. Hat man auf der einen Seite den Marketingfaktor so genießt man auf der anderen Seite den Spieleaspekt. Es gibt also eigentlich kein “Entweder-Oder”. Das Ausprobieren beider Services auf ihre Vor- und Nachteile für den Einzelnen lohnt sich.

Nachtrag (Danke, Oliver): Ein nettes Feature bei Foursquare ist ein WordPress-Plugindas man auf seiner Website oder Blog einbauen kann. Damit kann man zeigen, dass es eine Venue zu einer bestimmten Location gibt, wer Mayor ist oder wie viele Leute dort gerade eingecheckt sind. Das ist eine schöne Möglichkeit, um die User auf eine Venue aufmerksam zu machen, ohne großartig Check-Ins in die Timelines zu spammen.

Foursquare 3.0

Mittwoch
Mrz 9,2011

Ohne große Ankündigung (scheint im Trend zu liegen) kam am Dienstag Abend mit einem Update die neue Version von Foursquare auf unsere Smartphones. 3.0 legt den Fokus nun sehr stark auf Empfehlungen und folgt treu einem der wichtigsten Leitsätze von Gründer Dennis Crowley “Every Check-In counts”. Foursquare hat nicht nur Änderungen im Design vorgenommen sondern auch komplett neue Features eingebaut. Was an Foursquare 3.0 alles neu ist, haben wir uns angeschaut.

Sonderangebote in deiner Nähe


Ein tolles neues Feature wird einem in der neuen Version im Reiter “Orte” angezeigt. Und zwar sieht man wie gewohnt die Orte in der Nähe, an denen man sich einchecken kann. Neu ist jedoch die Funktion “Sonderangebote in deiner Nähe”. Diese wird in einer orangenen Zeile am unteren Bildschirmrand angeboten, wenn man den Reiter “Orte” aufgeschlagen hat. Hier werden einem alle Special Offers in einer übersichtlichen Liste gezeigt, die in einem Geschäft in der Nähe Zur Zeit laufen. Das heißt, ich sehe sofort, welche Unternehmen etwas anbieten, was ich dafür tun muss und wohin ich mich dafür begeben muss. Ich werde auch darauf hingewiesen, ob ich das Special bereits freigeschalten habe oder nicht. Insgesamt ist das ein sehr durchdachtes und sinnvolles Feature, da die User viel regelmäßiger und effizienter auf Specials aufmerksam gemacht werden. Denn in Wahrheit ist es doch so, dass man nur selten extra wegen einem Special durch halb Wien fährt, wenn es nicht gerade das absolute Lieblingsteil ist. Befindet man sich allerdings in unmittelbarer Nähe und sieht auf seinem Handy, dass es bei Check-In einen gratis Muffin oder Pasta zum halben Preis gibt, tut man das schon viel eher. Tolle Idee.

Erkunden


Mit dem Update kam auch ein völlig neuer Reiter. Dieser heißt “Erkunden”. Folgende Situation: Man steht mitten auf der Mariahilferstraße und möchte gerne Mittagessen gehen. Dabei lässt man aber die altbekannten Lokale außen vor und möchte etwas neues ausprobieren. Woher bekommt man nun Empfehlungen in der Nähe? Hier soll das neue Feature zum Einsatz kommen. Ich kann in verschiedenen Kategorien wie Essen, Kaffee, Nachtleben, Shops und A&E nach einer weiteren Unterkategorien suchen. Zum Beispiel im Folder Kaffee nach vorgeschlagenen  Dingen wie Coffee Shop oder Kaffee suchen oder einen ganz neuen Suchbegriff eingeben. Dann werden einem alle Orte angezeigt, die zur Suche passen. Gereiht werden sie nach der Anzahl der Check-Ins und Tips, die man auch sofort sieht. Sucht man jetzt nach Coffee Shop, bekommt man eine Liste aller Shops in einem Umkreis von 2km (Default Einstellung), die besonders oft besucht wurden und die viele Tips erhalten haben. In den Einstellungen kann ich angeben, ob die gesamten Aktivitäten aller User zählen, nur die meiner Freunde oder gar nur meine eigenen. Die Check-Ins und Tips von meinen Freunden werden aber immer hervorgehoben und sagen mir somit, wer dort wie oft war und welche Tips hinterlassen hat.

Der Umkreis kann von 2km auch auf bis zu 10km erweitert oder auf Fußnähe eingegrenzt werden.

Profil


Auch die Profile wurden bearbeitet. Sie enthalten nun viel mehr Informationen und zeigen mir unter anderem an, wie viele Punkte ich erspielt habe und wie viele ich bis zum nächsten Goal brauche und vor allem auch, welche Kategorien ich am häufigsten durchsucht habe. Die Top-Orte zeigen, an welchen Orten man am öftesten eingecheckt hat.

Alles in allem ist der Launch von Foursquare 3.0 absolut gelungen. Das Design ist sehr ansprechend und übersichtlich. Die neuen Features machen wirklich Sinn und wurden toll umgesetzt. Sowohl für den einzelnen User als auch für Unternehmen haben sich die Möglichkeiten in der Nutzung von Foursquare deutlich erweitert. Mit diesem großen Schritt in Richtung Empfehlungsmarketing und Specials Offers über Location Based Services hat sich Foursquare stark gemacht und in diesem Bereich wirklich positioniert. Für die Konkurrenzdienste dürfte es nun immer schwieriger werden, hier anzuschließen. Wenn jedes Update so erfolgreich aussieht, freuen wir uns doch schon auf Foursqaure 4.0.

Foursquare auf deutsch

Dienstag
Sep 28,2010

Der begehrteste Gast bei der diesjährigen Picnic war zweifellos Foursquare Gründer Dennis Crowley. Bei seinem Vortrag ging es um ein stark verändertes Verhalten und Leben von Menschen, die Location Based Services nutzen. Mag größenwahnsinnig klingen, aber lassen wir uns überaschen. Einigen Gästen fehlte in diesem Vortrag nicht nur die Struktur sondern auch ein Ansatz zur Monetarisierung von Foursquare. Bei weltweit 1,8 Millionen Usern drängt sich diese Frage nicht zu Unrecht auf. Rasch war ein Tweet an Crowley verfasst, welcher auch sofort von ihm mit einer Einladung zu einem Gespräch beantwortet wurde:

Das Video von dem Interview kann hier nachgeschaut werden:

Bei diesem anschließenden Spontaninterview sickerten zwar keine Monetarisierungsmöglichkeiten durch, aber die Ankündigung einer deutschsprachigen Version von Foursquare.

Es ist zu erwarten, dass die deutsche Version von Foursquare die Userzahlen in die Höhe schnellen lässt, ähnlich wie es beim Launch der deutschen Version von Facebook der Fall war. Die Sprachbarriere scheint hier immer noch ein bedeutendes Ausschlusskriterium für ein Social Network zu sein. Die zeitliche Information beschränkte sich auf “in Kürze”.

Foursquare Badge mit Co2 Footprint

Dienstag
Nov 30,2010

Foursquare – Geolocation Service, Geekstuff, Marketingtool, alltägliches Hilfsmittel aber zuletzt einfach nur ein Spiel. Mit Foursquare können keine Krankheiten geheilt, Ungerechtigkeiten verhindert oder gar die Welt verbessert werden. Es handelt sich lediglich um ein Spiel, bei dem es das erklärte Ziel ist, so viele Badges wie möglich einzusammeln. Diese Badges können dem Einzelnen zu netten Vorteilen verhelfen und dem Unternehmen einen marketingtechnischen Input geben, aber soeben genannte überindividuelle Ziele können damit noch lange nicht realisieren werden. Die Badges verharren einsam in ihrer Liste und werden von Zeit zu Zeit von befreundeten Usern begutachtet.

Geocheating Galore!

Wie jedes Spiel hat auch Foursquare seine Regeln. Und wie wir alle wissen, sind Spielregeln da, um sie, sagen wir einmal, charmant zu umgehen. Bis jetzt haben sich einige Wege gefunden, um Foursquare auszutricksen, sich an Orten einzuchecken, wo man sich nicht befindet und damit Badges abzuholen, ohne 15 verschiedene Karaokebars besucht zu haben. Dieser ganze Spaß nennt sich dann Geocheating und tut niemandem weh. Jeder User steht dazu anders und so soll es auch sein. Der eine ercheatet sich 89 Badges in wenigen Wochen, der andere checkt sich in mühsamer Kleinarbeit seine Badges in der Vorgehensweise, wie es Foursquare einmal vorgeschlagen hat. Bis zu diesem Punkt wollen wir noch diplomatisch bleiben und jeden User seinen Spieltrieb ausleben lassen, wie er das gerne möchte. Mit Cheating oder ohne.

Unverhältnismäßigkeit hat einen Namen

Der vielzitierte Spaß hört sich aber dann auf, wenn aus einem virtuellen Badge eine gar nicht so virtuelle Umweltverschmutzung wird. Konkret geht es um einige User, die sich gemeinsam nach Ischgl aufmachen wollen, um sich dort den Ischgl Badge abzuholen. Das heißt, es werden um die zehn PKWs von Wien nach Ischgl rollen, um sich vor Ort einzuchecken und den begehrten österreichischen Badge zu bekommen. Ob diese löblich klingende Aktion (weil ja ganz ohne Cheating!) angesichts des nicht unwesentlichen Co2 Footprints nicht etwas unverhältnismäßig ist?

Insgesamt stellt sich einfach die Frage, ob es notwendig ist, mit zehn Autos nach Ischgl zu fahren, nur um sich einen ehrlichen Badge zu holen. Denn Glühwein trinken und in geselliger Runde plaudern könnte man auch ohne PKW-Konvoi nach Tirol abhalten. Da auf der offiziellen Veranstaltungsseite darauf hingewiesen wird, dass “jeder für seine Anreise selbst verantwortlich ist” wird es wohl keine kollektive Zugfahrt oder ähnlich umweltschonendere Möglichkeiten geben. Somit wird der Ischgl Badge wohl nicht nur der erste österreichische Badge sondern auch jener mit dem größten Co2 Footprint.

Aber lassen wir uns von Zahlen leiten:

Von Wien nach Ischgl sind es 470km. Will man wieder zurück, sind das noch einmal 470km, was auf eine Gesamtkilometerzahl von 940 schließen lässt. Ein einziger PKW verbraucht auf dieser Strecke 0,13 Tonnen Co2. Nehmen wir an, dass sich von 14 bisher Angemeldeten doch kleine Fahrgemeinschaften bilden, werden an die zehn PKWs nach Ischgl fahren, was dann einem Co2 Austoß von stattlichen 1,3 Tonnen entspricht. Zum Vergleich: 1,3 Tonnen Co2 Ausstoß, ist das, was ein Mensch pro Jahr produziert.

Ob dieser Irrsinn für einen nicht-ercheateten Badge also notwendig ist, sollte man sich gut überlegen. Diese Ehrlichkeit in allen Ehren aber den Gedanken an die Nachhaltigkeit sollte man trotzdem im Hinterkopf behalten, wenn man solch eine Umweltverschmutzung 2.0 betreibt. Hier schütteln doch sogar die Foursquare Cops ihre Köpfe.

Freitag
Jan 14,2011

Foursquare, die Speerspitze der Location Based Services, erfreut sich noch immer steigender Beliebtheit. Folglich gibt es auch immer mehr Unternehmen, die auf Foursquare repräsentiert sein wollen, z.B. um über die Möglichkeit zu verfügen, Specials anzubieten oder mit ihren Marken neue Wege zu erschließen. Bisher war das zwar möglich, allerdings waren die Information von Foursquare dazu ziemlich karg.

Seit Dienstag ist das anders. Foursquare hat seine Businesspage neu gestaltet und bietet Unternehmen nun ausführliche Informationen und Handlungsanweisungen. Unternehmen, deren Standorte schon auf Foursquare vertreten sind, wird gezeigt, wie sie diese claimen können, also sich als Eigentümer dieses Standortes eintragen können. Darüberhinaus wird erklärt wie spezielle Angebote für KundInnen erstellt werden können, welche unterschiedlichen Versionen dieser Specials es gibt und wie Unternehmen ihr Engagement auf Foursquare auch abseites eines Bildschirms bewerben können (z.B. durch kleine Pappkronen oder Sticker).

Neu sind die Informationen, wie sich Marken, die über gar keine physischen Standorte verfügen, ebenfalls auf Foursquare einrichten können. Ein Beispiel einer solchen Marke ist die “New York Times”, die z.B. während der olympischen Spiele in Vancouver Foursquare-User mit Tipps zu den besten Spots versorgt hat. Bisher waren Informationen über solche Markenseiten nur über direkten Kontakt mit Foursquare möglich, jetzt sind sie direkt abrufbar. Das eigentliche Anlegen dieser Seiten erfolgt zwar noch immer manuell über Foursquaremitarbeiter, ein entsprechendes Tool zum eigenen Anlegen der Seiten ist laut Foursquare aber in Arbeit.

Update (05.08.2011): Mittlerweile ist es möglich eine Seite für sein Unternehmen anzulegen, ohne bürokratischen Aufwand. Dazu gibt es eine eigene Seite auf Foursquare, die es mittels Twitter Authentication erlaubt eine Page für das Unternehmen anzulegen.

Ganz neu ist auch die Möglichkeit, sogenannte Partner-Badges anzufordern. Foursquare behält es sich zwar vor, selbst zu entscheiden, welche Badges schlussendlich wirklich erstellt werden, allerdings sind nun zum ersten Mal auch die Kriterien aufgelistet, die für solche Badges zu beachten sind. So sollen sie beispielsweise nicht zu leicht zu ergattern sein, für eine möglichst große Anzahl an Usern relevant sein und schlussendlich auch früh genug angemeldet werden, da es einige Zeit braucht, solche Badges zu erstellen und ins Foursquaresystem einzupflegen.

Foursquare zeigt mit dieser Business-Page, dass sie keinesfalls vorhaben, sich den Riesen Facebook oder Google Places geschlagen zu geben. Wie beliebt Foursquare ist, lässt sich nämlich auch am Zeitrahmen erahnen, den sie zur Beantwortung von Badgeanfragen angegeben haben: Bis zu zwei Wochen.

Donnerstag
Aug 16,2012

Hat Foursquare seinen Usern im Juni gerade noch ein frisches Design geliefert, legte das New Yorker Start-up im Juli zwei neue Content Updates nach. Foursquare springt dem Zeitgeist entsprechend auch auf den “Promoted Content” Zug auf und liefert Unternehmern die Möglichkeit Content zu generieren, der von Usern per “Entdecken” Funktion auf Foursquare abgerufen werden kann. Dies jedoch nicht ganz uneigennützig. Doch first things first, hier eine kurze Status Quo-Erhebung der bisherigen Foursquare Tools für Unternehmer:

  • Nimm deine Venue in Besitz : In den meisten Fällen wurde bereits eine Venue für Geschäfte und Unternehmen angelegt. Foursquare bietet Geschäftsführern die Möglichkeit diese in ihren Besitz zu nehmen und Zugriff auf die Unternehmer Tools zu erhalten, um sie selbst gestalten und mit Inhalten füllen zu können.
  • Specials: Check-ins können mit Gutschriften und Sonderangeboten belohnt werden, um einerseits neue Kunden zu gewinnen oder die Loyalität seiner bestehenden Kunden zu fördern. (Bsp.:”Beim fünften Check-In erhälst du ein gratis Croissant.”)
  • Dashboard: Unternehmer bekommen Einsicht auf statistische Daten über Besucherzahlen und demographische Hintergründe, um mehr über ihre Kundschaft zu erfahren.
  • Verbinde deine Standorte: Unternehmer können mehrere Filialen miteinander vernetzen und so einfach zentral verwalten. Updates und Specials können so auf beliebige Venues übertragen werden und müssen nicht einzeln generiert werden.

Local Updates:

Mitte Juli kündigte Foursquare ihre neue “Local Updates” Funktion an. Unternehmen können ihre treue Kundschaft per News auf dem Laufenden halten, sollten diese im Umkreis eines Venues sein. Per Update kann man neue Produkte promoten, auf Angebote hinweisen oder den neuen Gastgarten vorstellen und mit passenden Bildern versehen. Loyale Kunden sind entweder Leute die mehrmals an einem Standort eingecheckt haben oder das Unternehmen auf Foursquare liken. Die Local Updates drängen sich dem User allerdings nicht auf, sondern scheinen neben Updates von Freunden und Specials im “Entdecken” Tab auf.

Promoted Updates:

Eine Woche darauf ging Foursquare noch einen Schritt weiter und präsentierte “Promoted Updates” und “Promoted Specials”. Dem Prinzip von Google Ads folgend können Unternehmen Updates kaufen, die dem User, welcher sich in der Nähe befindet, im “Entdecken” Tab vorgeschlagen und mit einem “promoted” Kennzeichen versehen werden. Der zugrundeliegende Algorithmus zur Bestimmung ist derselbe, welcher auch bei den “local updates” angewandt wird. Mit “Promoted Updates” schlägt nun auch Foursquare ähnlich anderer großer Plattformen den Pfad Richtung Werbecontent ein. Für Unternehmer bietet dies die Möglichkeit Locationmarketing effektiv zu Werbezwecken einbinden zu können.

Foursquare Vanity URL

Dienstag
Dez 21,2010

Vanity URLs bei Foursquare für die privaten Userseiten sind schon länger möglich. Für die Business Pages gestaltet sich das etwas schwieriger. Der große Teil der Business Pages ist nämlich unter einem Link zu erreichen, der in etwa so aussieht: http://foursquare.com/venue/590737 Da dieser Link auf den ersten Blick natürlich nicht sehr zufriedenstellend ist, da er nicht einmal im Ansatz verrät, wo er hinführt, wünschen sich viele Unternehmen eine Vanity URL. Dies ist bis jetzt nur wenigen Institutionen gelungen, unter anderem der Harvard University mit www.foursquare.com/harvard, die St. Edward’s University Democrats mit http://foursquare.com/stedsdemocrats.

Warum Vanity URL?

Eine Vanity URL macht deshalb Sinn, weil sie dem User sofort verrät, auf welcher Seite er landen wird. Er muss nicht erst mühsam die Seite öffnen, um dann vielleicht zu bemerken, dass das nicht die Seite ist, wo er eigentlich hin wollte. Es landen zwar einige User ungewollt auf einer Seite und schauen sich dann dort gegebenenfalls um aber grundsätzlich erhöht eine Vanity URL die Usability und ist daher wirklich sinnvoll.

Das große Geheimnis rund um die Vanity URLs

Nun haben wir uns auf die Suche gemacht um das Geheimnis rund um die Foursquare Vanity URLs etwas aufzutauen. Sehr weit sind wir allerdings nicht gekommen. Der einzig mögliche Weg ist recht umständlich und auch unpraktisch. Auf Foursquare selbst findet sich bis dato nur der Hinweis für eine Vanity URL in den Guidelines für Universitäten, die beschreiben wie eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Foursquare umgesetzt werden kann.

Dort wird außerdem beschrieben, dass es wichtig ist, den Foursquare Account mit seinem Twitter Account zu verbinden,  um den Twitternick für Foursquare zu übernehmen, welcher dann auch die Vanity URL bildet. Um sicher zu stellen, dass es sich bei den Foursquare Accounts auch um richtige Accounts handelt, wird mit dem Twitter Account überprüft, um sich auch wirklich das angegebene Unternehmen dahinter verbirgt. Aber auch in den Guidelines für Universitäten wird nicht eindeutig von einer Vanity URL gesprochen. Wie wir aber an den Beispielen der Harvard und der St. Edward’s University gesehen haben, ist es sehr wohl möglich, auch für Business Pages eine Vanity URL anzulegen.

Wäre der Weg über den Twitter Account die einzige Möglichkeit, an eine Vanity URL zu gelangen, könnte das für viele Unternehmen ein Problem bedeuten. Einerseits soll es ja Firmen geben, die keinen Twitter Account besitzen oder als Twitternick aufgrund schon besetzter Namen eine etwas unglückliche oder missverständliche Bezeichnung gewählt haben, die man dann natürlich nicht auch noch in der Foursquare Vanity URL stehen haben möchte.

Falls es also dort draußen jemanden gibt, der Licht ins dunkle Vanity URL Universum bringen kann, nur raus damit.

Foursquaropoly und alle spielen mit

Dienstag
Sep 13,2011

Warum ist der Location Based Service Foursquare so erfolgreich? Eine gute Frage eigentlich. Es war nicht der erste Service seiner Art, nicht der einzige bis jetzt, er bietet nichts, was andere Services nicht auch können aber doch hält er sich bis heute gegen alle Konkurrenten – Facebook Places eingeschlossen. Vor allem die Specials und die Spielekomponente haben den Service sehr beliebt gemacht. Der geneigte Smartphoneuser scheint also wirklich darauf abzufahren, wenn ein Service auch einen Unterhaltungseffekt in Form von Spielen, Rätseln, Quizzen und Wettkämpfen hat.

Wie wir ja wissen, rittern Foursquareuser liebend gerne um Badges. Daneben schnappen wir uns auch gerne die Mayorships für einen bestimmten Ort und klauen sie einem anderen vor der Nase weg. Ein netter Ansporn sind auch Punkte, die vergeben werden und eine Rangliste, in der man befreundete User Woche für Woche überholen kann. Irgendwann sind dann aber auch alle gängigen Badges geholt, die Mayorships in den Lebenslauf übergegangen und die Rangliste von den ewig gleichen Usern gestürmt.

Und hier kommt Foursquaropoly sprichwörtlich ins Spiel. Ein Zeitvertreib, der eine Kombination, die wie der Name schon verrät, aus Foursquare und Monopoly darstellen wird. Es begann als Projekt, umgesetzt von drei Studenten aus Miami.

Grundsätzlich könnt das durchaus Sinn machen. Geht es bei Monopoly ja darum, Gebäude und Orte zu kaufen, zu erhalten und dafür Miete zu kassieren. Die Mayorships funktionieren hier ähnliche, nur ohne Spielgeld. In folgendem Video erkennt man schon ganz gut, wie das funktionieren wird.

Wer flott ist, kann also Gebäude kaufen, muss diese erhalten und bekommt dafür “Miete” von jedem User, der sich dort eincheckt. Können die Instandhaltungskosten nicht mehr gezahlt werden, verliert man das Gebäude oder kann es mit Verlust verkaufen. Ein Real Life Monopoly – Das hört sich doch wirklich sehr vielversprechend und spaßig an. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich freu mich schon drauf. Könnte echt cool werden.

Locationmarketingaspekt?

Bisher macht es den Anschein als wäre Foursquaropoly eine reine Spielerei. Es gibt also noch keine Hinweise, dass es so etwas wie Specials geben könnte. Diese würden sich natürlich bei diesem Spielemodus anbieten. Man denke an Belohnungen für den Eigentümer eines Gebäudes oder an Specials, die sich in das benötigte Spielgeld umwandeln lassen. Vielleicht kommt hier ja noch was.

Das Spiel wird als eigene App funktionieren doch leider gibt es noch kein Release Datum.