Nach vielen Ankündigungen, Falschmeldungen und langen Wartezeiten haben gestern, 16. Februar 2011 um 20:45 die Alarmglocken aller Social Media Liebhaber geklingelt, als für die ersten User Facebook Places in Österreich frei geschalten wurde. Die Meldung verbreitete sich in Sekundenschnelle und bald war es bestätigt: Einige User konnten den Location Based Service von Facebook tatsächlich schon nutzen.

Euphorie und Geduld liegen manchmal so nah beieinander

Leider wurde der Dienst nicht gleich für alle österreichischen User frei geschalten und das heißt, dass einige User noch immer die Meldung angezeigt bekommen, dass der Dienst noch nicht verfügbar ist. Nach und nach bekommen aber immer mehr Facebooker Zugang zu Places. Dieses Vorgehen kennen wir ja eigentlich schon von allen Updates, die Facebook einspielt. Für einige User sind die Neuerungen sofort verfügbar, bei manchen dauert es länger. Aber man kann wohl beruhigt sein, dass bald alle in den Genuss von Facebook Places kommen.

Let the Specials begin

Für diesen Launch standen wohl auch schon einige Unternehmen in den Startlöchern für passende Specials, da man mit diesem Service nun 2.300.000 Österreicher erreicht. So viele auf einmal, wie sonst wohl mit keinem vergleichbaren Dienst. Wir dürfen uns also hoffentlich auf kreative Ideen und spannende Aktionen im Zusammenhang mit Facebook Places freuen.

Auch die weitere Entwicklung der nun zur Konkurrenz gewordenen Location Based Services wie Foursquare, SCVNGR, Gowalla und einigen weiteren bleibt spannend. Am relevantesten wird wohl der weitere Verlauf von Foursquare sein, die ja scheinbar uneinholbar an der Spitze der Services stehen mit 6 Millionen Usern weltweit. Vor allem deren Badgesystem ist sehr beliebt wozu Facebook Places kein Pendant bietet. Dennoch wird Places für allem für die breite Masse der Einstieg in Locationmarketing, Locationgaming und Locationwasauchimmer sein.

Fürs Erste heißt die Devise: Einchecken, Einchecken, Einchecken und die wunderbare Welt des Facebook Places genießen und erkunden.

Digital Affairs haben auf ihrem Blog genau beschrieben, was Places nun kann und wofür es eingesetzt werden kann.